Anhand der Tabelle „Spannungsdaten“ können Sie schnell erkennen, ob die Feder bei verschiedenen Längen sicher betrieben werden kann. Da dies anfangs etwas verwirrend sein kann, erklären wir es Schritt für Schritt.


Die Zeilen in der Tabelle stellen die verschiedenen Güteklassen des aktuell ausgewählten Materials dar. Einige Materialien haben nur eine einzige Güteklasse, zum Beispiel ASTM A228 (manchmal ist eine einzelne Güteklasse mit einer Beschreibung versehen, manchmal – wie hier – nicht):



Andere hingegen haben bis zu fünf Güteklassen, wie beispielsweise EN 10270-1:



Die Spalte „Zugfestigkeit“ gibt die UTS (Bruchzugfestigkeit) des Drahtes an; dieser Wert ändert sich also, wenn Sie den Drahtdurchmesser ändern. Im obigen Beispiel sehen Sie, dass SH und DH die höchsten Festigkeitsklassen dieses Drahtes sind (die Buchstaben L, M und H stehen für niedrige, mittlere und hohe Festigkeit, während S und D statische und dynamische Beanspruchung bezeichnen).


Alle anderen Spalten stellen die Spannung als Prozentsatz der UTS dar; so werden zulässige Spannungswerte bei Federn im Allgemeinen definiert. Im obigen Beispiel beträgt die berechnete Spannung in der festen Position also 57 % der UTS für die Güteklasse SL, 49 % für die Güteklassen SM oder DM und 43 % für die Güteklassen SH oder DH.


Wenn Sie Arbeitspositionen eingeben, erscheinen für jede Position zusätzliche Spalten:



In diesem Beispiel könnten wir bei der DH-Güteklasse sehen, dass die Spannung an der festen Position 43 %, an der ersten Arbeitsposition 9 %, an der zweiten 24 % und an der dritten 42 % beträgt.


Die Farben kennzeichnen die Belastungsstufen. Schwarzer Text bedeutet, dass die Feder an dieser Position nicht vorgespannt ist. Roter Text bedeutet eine vorgespannte Position, und ein roter Hintergrund bedeutet eine Überlastung. Lesen Sie mehr über die Theorie der Belastungsgrenzen.